Neuer PavillonNachdenken über Raumnutzung

Veröffentlicht: September 2018clockLesezeit: 1m30s
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Zum dritten Mal seit 2014 ist Rolex Exklusivpartner und offizieller Zeitgeber der internationalen Architekturausstellung der Biennale di Venezia und fördert damit die Weiterentwicklung der Architektur. In diesem Jahr ist das Unternehmen mit einem außergewöhnlichen Pavillon auf der Biennale vertreten.

Alle zwei Jahre beherbergen die Giardini sowie zwei weitläufige Gebäude des Arsenale die weltgrößte Architekturausstellung, zu der rund 600.000 Besucher nach Venedig kommen. Hier versammeln sich alle, die Rang und Namen in der Architektur haben, sowie zahlreiche Studierende, Interessierte und Kosmopoliten. An den Ausstellungen und Veranstaltungen beteiligen sich Architekten, Wissenschaftler und Organisationen aus 65 Ländern.

Während der ersten Wochen der Biennale trifft man in den Gassen, im Vaporetto oder beim Lunch in der nahen Via Giuseppe Garibaldi immer wieder auf bekannte Architekten und nicht wenige der Superstars. Die Atmosphäre ist überall entspannt und erwartungsvoll.

Die ruhigen und schattigen Giardini bieten Gelegenheit zum erholsamen Schlendern zwischen den thematischen Installationen in den Länderpavillons, von denen manche von renommierten Architekten entworfen wurden. Der 450 m lange Gang durch die kühlen Hallen des Arsenale, einer mittelalterlichen, im 16. Jahrhundert ausgebauten Schiffswerft, ist atmosphärisch noch dichter.

Hier werden die neuesten architektonischen Ideen und Trends vorgestellt. Die Exzellenz des Entwurfs ist sowohl in der Architektur als auch in der Uhrmacherei von entscheidender Bedeutung, und daher ist es naheliegend, dass Rolex Exklusivpartner und offizieller Zeitgeber auch der 16. internationalen Architekturausstellung der Biennale di Venezia vom 26. Mai bis 25. November 2018 ist. Schon zum dritten Mal seit 2014 unterstützt Rolex das weltweit größte und wichtigste Forum für eine Architekturdebatte, die zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in aller Welt beitragen soll. „Freespace“, das Motto der Biennale 2018, wurde von den beiden Kuratorinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara vom Büro Grafton Architects (Dublin) vorgegeben. Um „die geistige Offenheit und die Humanität“ der Architektur in den Vordergrund zu stellen, konzentrierten sie sich auf das Thema Raum: auf die Eigenschaften von Raum, und auf die Qualität von Raum, Freiraum und öffentlichem Raum.

Rolex und die Architektur

Wenn Rolex die Architektur zu schätzen weiß, dann deshalb, weil die Manufaktur seit 1905 bei der Herstellung einer Uhr ähnlich vorgeht wie der Architekt: Sie macht Erfindungen, fördert die technische Innovation und weiß Form und Raum perfekt zu nutzen.

Die Verbindung der Uhrenmanufaktur mit herausragender Architektur begann in den 1960er-Jahren, als Rolex einige weltweit renommierte Architekten beauftragte, Bauten in der Schweiz, den Vereinigten Staaten und Japan zu entwerfen: Die Pritzker-Preisträgerin Kazuyo Sejima, Ko-Direktorin des japanischen Architekturbüros SANAA, baute für die EPFL (Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne) das eigenwillige Rolex Learning Center. Die großen japanischen Architekten Fumihiko Maki und Kengo Kuma entwarfen die Rolex Service- und Vertriebszentren in Tokio und Dallas, und einer der Giganten der postmodernen Architektur, der US-Amerikaner Michael Graves, baute das Lititz Watch Technicum in Pennsylvania.

Zum dritten Mal seit 2014 unterstützt Rolex das weltweit größte und wichtigste Forum für eine Architekturdebatte, die zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen In aller Welt beitragen soll.

Das Thema „Freiraum“ ist von fundamentaler Bedeutung für Architektinnen wie Sejima, deren transparente, klare und nüchterne Bauten durch ihr frühes Interesse an den Eigenschaften verschiedener Arten von Raum geprägt sind. Eines der ersten Gebäude, die sie beeinflussten, war das Sky House von Kiyonori Kikutake. Sie sah es zuerst als Kind auf kleinen Fotos, bevor sie es an der Universität in einem Buch wiederentdeckte. „Es schwebte wie eine magische Erscheinung im Himmel und ich fand es wunderschön und sehr modern“, erinnert sie sich.

„Als ich mein eigenes Architekturbüro eröffnete, überlegte ich, welche Art von Räumen ich schaffen wollte, und kam zu dem Schluss, dass es parkähnliche Räume waren“, erzählt sie. „Japanische Parks sind voller Menschen aller Altersgruppen mit unterschiedlichen Verhaltensweisen. Manche wollen sich ausruhen, andere tanzen, manche sitzen in Gruppen zusammen, andere sind allein.“

„Jeder verbringt seine Zeit dort auf seine Weise“, fügt sie hinzu, „aber sie alle spüren, dass dieser Raum ihnen allen gehört und dass sie Teil einer Gemeinschaft sind, selbst wenn sie nicht miteinander sprechen. Das ist meine Idealvorstellung. Ich finde, in jedem Gebäude sollte es einen solchen Raum geben.“

Der japanische Architekt Kengo Kuma entschied sich 1964 bei einem Besuch der Tokioter Olympiahalle von Kenzo Tange für seinen künftigen Beruf. „Ich war so beeindruckt, dass ich auf der Stelle beschloss, Architekt zu werden.“

Kuma ist bekannt für seine einfühlsame Verbindung von Materialien und umgebendem Raum. Sein Rolex Tower in Dallas, dessen Einweihung in diesem Jahr geplant ist, vermittelt durch die aufgefächerten Etagen eine ungewöhnliche Leichtigkeit. Er wollte hier, wie er selbst sagt, „etwas schaffen, das Staunen hervorruft und die Fantasie anregt und auch die Präsenz des Menschen im Bauwerk zeigt.“

Der neue Rolex Pavillon

Die schöpferische Verbindung von Architektur und der Gestaltung von Rolex Zeitmessern wird im neuen Rolex Pavillon deutlich, der für die 16. Architekturbiennale konstruiert wurde. Er wurde als Leichtbau ausgeführt; die Wände sind teils aus Glas, teils aus kanneliertem, mit Bronze eloxiertem Metall. Und was inspirierte sie? Der Pavillon erinnert an die geriffelte Lünette der Oyster Perpetual Day-Date, die seit ihrer Einführung 1956 zu einer Legende geworden ist.

Im Pavillon werden die Ergebnisse der einjährigen Zusammenarbeit des berühmten britischen Architekten Sir David Chipperfield mit seinem Schweizer Meisterschüler Simon Kretz im Rahmen der Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative 2016–2017 gezeigt. Die beiden befassten sich im Rahmen der Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative mit der Frage, wie man die Stadtplanung verbessern kann.

Im Pavillon werden die Ergebnisse der einjährigen Zusammenarbeit des berühmten britischen Architekten Sir David Chipperfield mit seinem Schweizer Meisterschüler Simon Kretz im Rahmen der Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative 2016–2017 gezeigt.

Diese philanthropische Initiative wählt hochbegabte junge Künstlerinnen und Künstler in sieben Kunstgattungen (Architektur, Bildende Kunst, Film, Literatur, Musik, Tanz und Theater) als Meisterschüler aus, die ein Jahr lang eng mit einem großen Künstler ihres Fachs zusammenarbeiten werden. Zu den namhaften Architekten, die im Rahmen der Initiative als Mentoren tätig waren, gehören Kazuyo Sejima (Japan), Álvaro Siza (Portugal) und Peter Zumthor (Schweiz). Der renommierte britische Architekt Sir David Adjaye ist der Rolex Mentor für Architektur 2018-2019.

Während des Mentoringjahrs von Chipperfield und Kretz entstand das Buch On Planning – A Thought Experiment, das mit Unterstützung von Rolex und der ETH Zürich publiziert wurde. Es untersucht, wie ganzheitliche Ansätze in der Stadtplanung dazu beitragen können, dass Städte durch mehr Integration und innovatives Denken das Wohlergehen ihrer Bürger fördern – eine Philosophie, die Rolex seit mehr als einem Jahrhundert inspiriert.

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