Dave Irvine-HallidayLicht für die Welt

Veröffentlicht: 2002clockLesezeit: 50s
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Als Dave Irvine-Halliday 1997 sah, wie nepalesische Kinder sich abmühten, in halbdunklen Klassenräumen zu lesen, nahm er sich vor, abgelegenen Dörfern zu Licht aus günstiger, erneuerbarer Energie zu verhelfen.

OrtNepal

Weltweit verfügen mehr als eine Milliarde Menschen über keine Stromversorgung. Die von Dave Irvine-Halliday gegründete Stiftung Light Up The World bringt Familien ohne Netzanschluss Licht aus Solarstrom ins Haus. Durch ihr System aus LED-Lampen und Sonnenenergie konnte die Stiftung bereits 1,2 Millionen Menschen zur Beleuchtung ihrer Häuser, Schulen, Krankenhäuser, Gemeindezentren, Flüchtlingslager oder Gebetsorte verhelfen – und dies wesentlich kostengünstiger als mit Kerosin, Kerzen oder Batterien.

Das Licht einer einzigen Diode würde einem Kind zum Lesen genügen.

Irvine-Halliday glaubt, dass er einen Meilenstein gesetzt hat, indem er bewies, dass Häuser in Entwicklungsländern mit Hilfe von nur zwei oder drei Watt verbrauchenden, aus erneuerbarer Energie gespeisten weißen LEDs zufriedenstellend beleuchtet werden können. Im Vergleich zu Glühbirnen bieten LEDs den Vorteil eines geringeren Verbrauchs und längerer Lebensdauer.

Angesichts des Erfolgs seiner Stiftung gründete Irvine Halliday 2009 das von ihm mit dem Schlagwort „people before profit“ beschriebene Sozialunternehmen Visionary Lighting & Energy India. Es ist sein Versuch, Millionen zusätzlicher Menschen mit erschwinglicher, hochwertiger Beleuchtung zu versorgen, als so etwas normalerweise durch Nichtregierungsorganisationen gelingt. Er hat über diese Firma unter anderem Solar-LED-Systeme für Privathaushalte und Straßenbeleuchtungen entwickelt und produziert.

  • 54

    Länder, in denen Light Up The World für die Lichtversorgung tätig wurde

  • 30 %

    des Haushalts-Einkommens werden von den Ärmsten der Welt für Beleuchtung ausgegeben

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