Über 15 Jahre kreativen AustauschsÜBER DIE ROLEX INITIATIVE

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Die Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative ist ein gemeinnütziges Programm, das ins Leben gerufen wurde, um einen Beitrag zur Weltkultur zu leisten. Das Programm bietet begabten jungen Künstlern aus der ganzen Welt die Möglichkeit, mit einem Meister ihres Fachs, der sie als Mentor betreut, ein Jahr lang eng zusammenzuarbeiten.

Im Sinne der Tradition von Rolex, besonders begabte Einzelpersonen zu fördern, schenkt das Unternehmen dem künstlerischen Nachwuchs Zeit – Zeit zum Lernen, Zeit zum Wachsen und Zeit zur schöpferischen Arbeit.

Seit 2002 treffen dank Rolex Mentoren aus den Bereichen Tanz, Film, Literatur, Musik, Theater, Bildende Kunst und Architektur auf ihre jeweiligen Meisterschüler. Das Mentoringprogramm hat sich zu einem intensiven Dialog zwischen Künstlern verschiedener Generationen, Kulturen und Kunstgattungen entwickelt und fördert die Weitergabe des künstlerischen Erbes an die nächste Generation.

Organisation des Förderprogramms

Alle zwei Jahre empfiehlt und bestätigt ein Beratungsgremium aus bedeutenden Künstlern und Kunstexperten die potenziellen Mentoren. Sobald die Mentoren kontaktiert wurden und bereit sind, an dem Programm teilzunehmen, erarbeitet Rolex mit ihnen das Profil ihres idealen Meisterschülers. Daher ist jede Mentorenschaft maßgeschneidert.

Die jungen Künstlerinnen und Künstler können sich nicht selbst für das Programm bewerben. Stattdessen werden Nominierungsgruppen – eine Gruppe für jede Kunstgattung – zusammengestellt. Die Experten der Nominierungsgruppen ermitteln passende potenzielle Meisterschüler, die danach von Rolex aufgefordert werden, Bewerbungsunterlagen einzureichen. Die Mitglieder der Nominierungsgruppen sehen die Bewerbungen durch und empfehlen für ihre Kunstgattung drei Kandidaten, die in die engere Wahl kommen. Schließlich organisiert Rolex ein Treffen des Mentors mit den jeweiligen Kandidaten und jeder Mentor wählt seinen Meisterschüler aus.

Das Mentoringjahr
Mentoren und Meisterschüler werden gebeten, mindestens sechs Wochen miteinander zu verbringen, allerdings verbringen viele deutlich mehr Zeit miteinander. Sie vereinbaren, wo und wie sie zusammenarbeiten wollen. Das kann bedeuten, dass ein Meisterschüler seinem Mentor bei der Arbeit zusehen darf, oder, dass Mentor und Meisterschüler sogar gemeinsam an einem Projekt arbeiten.

Unterstützung
Jeder Meisterschüler erhält während des Mentoringjahres ein Stipendium in Höhe von 40.000 Schweizer Franken sowie Zuschüsse zur Deckung von Reisekosten und anderen größeren Ausgaben. Nach dem Ablauf dieses Jahres stehen jedem Meisterschüler weitere 30.000 Schweizer Franken zu. Diese sollen konkret die Schaffung einer neuen Arbeit, eine Publikation, eine Performance oder eine öffentliche Veranstaltung finanzieren. Als Entlohnung für seine Zeit, Energie und andere zur Verfügung gestellte Ressourcen erhält jeder Mentor 100.000 Schweizer Franken.

Die Zukunft
Nach dem Mentoringjahr bleibt Rolex in Kontakt mit den Meisterschülern und fördert weiterhin ihre Arbeit. Viele der Meisterschüler können eine beachtliche Karriere vorweisen, sie haben den Bereich gewechselt, gemeinsam an Projekten gearbeitet oder sind selbst zu Mentoren geworden.

Das Erbe der Mentorenschaft

Die Arbeit mit einem Mentor, um zu lernen und sein volles Potenzial als Künstler auszuschöpfen, ist eine althergebrachte und respektierte Praktik. Die festgeschriebene Vorgehensweise taucht in den Arbeiten der großen Denker des goldenen Zeitalters der Griechen auf.

Bekannte Mentoringpaare der jüngeren Geschichte sind der deutsche Komponist und Dirigent Christian Gottlieb Neefe, der ein Vorbild für das Wunderkind Ludwig van Beethoven war, sowie der französische Impressionist Camille Pissarro, der sein Leben der Förderung junger Maler wie Paul Gauguin, Georges Seurat und Paul Cézanne widmete.

Erst in letzter Zeit wurde die Mentorenschaft vernachlässigt. Allerdings erlangt sie nun wieder neue Beliebtheit als effektiver Lernansatz in den verschiedensten Bereichen, auch außerhalb der Kunst, wie etwa in der Wirtschaft und im Bildungswesen.

Die Wiederbelebung der Mentorenschaft in der Kunst ist ganz im Sinne der Tradition von Rolex, besonders begabte Einzelpersonen zu fördern. Den Meisterschülern des Programms wird ein einmaliger Zugang zu den großartigsten Künstlern der Welt gewährt, von denen viele die Gelegenheit begrüßen, ihre Weisheit, Erfahrung und Ideen zu teilen.

Programm

Rolex Mentor und Meisterschüler

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