Norberto Luis JácomeIkone der Anden

Veröffentlicht: 1996clockLesezeit: 40s
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Der argentinische Biologe Norberto Luis Jácome hat ein majestätisches Symbol der südamerikanischen Vogelwelt vor dem Aussterben bewahrt: den Andenkondor.

OrtArgentinien

Kondore sind mit ihrer gewaltigen Flügelspannweite von drei Metern ein beliebter Anblick am Firmament der Anden und werden von den Einheimischen als heilige Verbindung zwischen Mensch und Kosmos verehrt. Die imposanten Geschöpfe, die sich nur langsam fortpflanzen, drohten jedoch aus ihrem natürlichen Lebensraum weitgehend zu verschwinden.

Wenn wir den Fortbestand des Lebens auf diesem wunderbaren Planeten gewährleisten wollen, ist ein kultureller Wandel unabdingbar.

Dieser Trend konnte gestoppt werden. Norberto Luis Jácome hat sich mehr als zwei Jahrzehnte lang der Rettung des Kondors gewidmet. Sein Zuchtprojekt, das Andean Condor Conservation Program im Ecoparque Buenos Aires, hat in Gefangenschaft geborene Kondore auf die Auswilderung vorbereitet und so die natürlichen Bestände gestärkt.

Im Jahr 1996, als er zur Unterstützung seines Projekts mit einem Rolex Preis ausgezeichnet wurde, stand die erste Auswilderung eines Kondors noch bevor. Dank Jácome und einem internationalen Unterstützernetzwerk segelt der Kondor heute wieder in den Aufwinden von Venezuela bis Feuerland. Mittels künstlicher Befruchtung, dem Brüten ohne menschlichen Kontakt und einer Rettungs- und Rehabilitationsstation, die sich um die Auswilderung der Vögel kümmert, konnten 57 Küken aufgezogen, 197 Kondore gerettet und 160 Kondore in die Freiheit entlassen werden, wo sie die schwindenden Populationen stützen.

  • 300

    Strecke in Kilometern, die ein Andenkondor pro Tag im Gleitflug zurücklegen kann

  • 15

    Gewicht eines erwachsenen Kondors in Kilogramm

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