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Sergei BereznukWettlauf zur Rettung des sibirischen Tigers

Veröffentlicht: 2012clockLesezeit: 50s
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Sibirische Tiger, die größten Raubkatzen der Welt, durchstreiften die Urwälder Asiens einst zu Tausenden. Sergei Bereznuk kämpft gegen Wilderer und die Zerstörung ihres Lebensraums, um diese gefährdete Tierart vor dem Aussterben zu bewahren.

OrtRussland

Der Tiger ist in der menschlichen Psyche fest verankert und symbolisiert Kraft, Ausdauer und Majestät. Doch trotz aller Verehrung seitens des Menschen gehört diese charismatische Katze zu den vom Aussterben bedrohten Tieren. Der Hauptgrund dafür: Geldgier und Ignoranz. Vor nur etwa 100 Jahren zählte die globale Population wild lebender Tiger etwa 100 000 Exemplare, heute sind es nur noch rund 3500.

Um den Krieg gegen die Wilderer zu gewinnen, reichen gezielte Aktionen nicht aus. Wir müssen in die Herzen und Köpfe der lokalen Bevölkerung vordringen. Wir müssen unsere künftigen Generationen formen. Wir müssen die Zukunft des Tigers sichern, bevor es zu spät ist!

Früher als Ingenieur tätig, musste sich Sergei Bereznuk nach dem Zerfall der Sowjetunion beruflich neu orientieren. So begann der passionierte Naturliebhaber, sich mit der Erhaltung des sibirischen Tigers (auch Amurtiger genannt) zu befassen, und zwar in dessen eigentlicher Heimat, dem östlichsten Teil Russlands. Der sibirische Tiger ist eine der letzten sechs Tiger-Unterarten, die es noch gibt - 3 Unterarten sind bereits ausgestorben.

Ob mit modernster Technologie zum Aufspüren der Wilderer oder durch intensive Lobbyarbeit auf Regierungsniveau: Bereznuk ist wild entschlossen, den Amurtiger davor zu bewahren, nur noch in Geschichten und auf Fotografien weiterzuleben. Zu den größten Erfolgen, die Bereznuk und sein Phoenix-Fonds verzeichnen konnten, gehört neben der Wiederauswilderung junger Tiger vor allem die Schaffung des jährlichen Tiger-Tages, zu dem Tausende russische Besucher – hauptsächlich Kinder – strömen.

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