Jun’ichi ShinozakiKlettern für die Umwelt

Veröffentlicht: 1996clockLesezeit: 0min 48s
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Dr. Jun’ichi Shinozaki war einer der mutigsten Bergsteiger Japans und erforschte die Auswirkungen der globalen Erwärmung und Umweltverschmutzung, während er einige der berühmtesten Gipfel der Welt bestieg.

OrtJapan

Für den verstorbenen Arzt Jun’ichi Shinozaki war eine Kombination aus Medizin, Bergsteigen und Umweltschutz der Schlüssel für ein ausgeglichenes Leben. Shinozaki, der einmal 20 Berggipfel Asiens im Rahmen einer einzigen Expedition bestieg, wurde von einem befreundeten Geologen gebeten, Haar- und Nagelproben der ortsansässigen Bevölkerung hoch gelegener Regionen zu entnehmen. Ziel dieser wissenschaftlichen Erhebung war es, einen klareren Eindruck von Trends der globalen Erwärmung, der Verbreitung von Luftverschmutzung und anderer Umwelt­phänomene zu erhalten. Shinozaki ergriff diese Gelegenheit.

Hunderttausende von Kindern wachsen in Umgebungen auf, die extrem schädlich für ihre gesunde Entwicklung sind. Als Arzt und Vater bin ich überzeugt, dass dringend etwas dagegen getan werden muss.

In der Folge beteiligten sich über 100 Personen an Shinozakis Projekt und es wurde ein Plan ausgearbeitet, Proben an 36 Gipfeln in 17 Ländern zu sammeln. 1995 begann man auf der Kamtschatka-Halbinsel in Sibirien und schloss das Projekt zwei Jahre später auf dem Fuji in Japan ab – nur 150 km entfernt von Shinozakis Heimatort in der Nähe von Nagoya. Die Hunderte von Proben, die Dr. Shinozaki und sein Team gesammelt hatten, waren eine einzigartige Informationsquelle für wissenschaftliche Analysen.

Für die Leitung der Expeditionen ließ sich Shinozaki von seiner Tätigkeit als Chefarzt für Geburtshilfe in einem Krankenhaus beurlauben. Später nahm er seine Tätigkeit als Mediziner wieder in vollem Umfang auf. Er verstarb im Jahr 2013.

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    Gipfel in 17 Ländern wurden von Shinozaki und seinem Team erfasst

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