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Nach­haltig zusammen­leben

Architektur

Zum vierten Mal seit 2014 unterstützt Rolex die Internationale Architektur­ausstellung – La Biennale di Venezia. Die Veranstaltung, die einen festen Bestandteil des Engagements von Rolex für Kunst und Kultur darstellt, ist ein Schmelztiegel für Ideen, die eine Epoche des intensiven Wandels widerspiegeln.

Die Internationale Architektur­ausstellung bildet seit 1980 das größte und einflussreichste Forum für Architektinnen und Architekten und ihre kühnen Ideen für eine bessere Welt. Innerhalb der letzten 20 Jahre haben sich die Besucher­­zahlen mit 275.000 mehr als verdoppelt, und die Veranstaltung ist ein Anziehungs­punkt für zahlreiche bedeutende und erfolgreiche Architekten von heute. Gleichermaßen beeindruckend ist, dass die Hälfte der Besucherinnen und Besucher der letzten Biennale Architettura unter 26 Jahre alt war. Dies zeigt, dass die Veranstaltung für die junge Generation von großem Interesse und Bedeutung ist.

Die Kulisse der Ausstellung – Venedigs ruhige, schattige Giardini sowie die Gebäude des Arsenals und der Festung Marghera – ist historisch. Doch die Veranstaltung, auf der sich Superstars der Architektur, Vertreter der Designtheorie, Studierende und Kulturliebhaber drängen, stellt stets eine vielschichtige Auseinander­­setzung mit der Lebens- und Wohnqualität im Hier und Jetzt dar.

In diesem Jahr unterstützt Rolex die Architektur­biennale zum vierten Mal seit 2014 als exklusiver Partner und offizieller Zeitgeber im Rahmen seines umfassenden Engagements für Kunst und Kultur. Die Biennale, die am 22. Mai beginnt und bis zum 21. November geöffnet bleibt, findet zu einem Zeitpunkt statt, zu dem aufgrund der Pandemie weltweit ein gesellschaftlicher Umbruch stattfindet, der einen Einfluss darauf hat, wie Menschen über Orte, Lebens- und Arbeitsweisen denken.

Die Entscheidung, die Biennale Architettura trotz internationaler Reise­beschränkungen schon im Mai zu öffnen, zeigt die Entschlossenheit, sich dem zu stellen, was der Präsident von La Biennale di Venezia, Roberto Cicutto, als die gegenwärtigen „Phänomene eines intensiven Wandels“ beschreibt.

Vor dem Hintergrund sich verstärkender politischer Differenzen und wachsender wirtschaftlicher Ungleichheiten appellieren wir an die Architekten, sich Orte zu überlegen, an denen wir großzügig zusammenleben können.Hashim Sarkis

Die Veranstaltung wird von dem bedeutenden Architekten Hashim Sarkis kuratiert, dem Dekan der School of Architecture and Planning des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den Vereinigten Staaten. Professor Sarkis hat die von ihm gewählte Thematik in einer Frage zusammen­gefasst, die direkt mit gesellschaftlicher und materieller Nachhaltigkeit verbunden ist: „How will we live together?“ („Wie werden wir in Zukunft zusammenleben?“)

„Wir benötigen eine neu vereinbarte Raumordnung“, erklärt er. „Vor dem Hintergrund sich verstärkender politischer Differenzen und wachsender wirtschaftlicher Ungleichheiten appellieren wir an die Architekten, sich Orte zu überlegen, an denen wir großzügig zusammenleben können.“ Dieser Leitgedanke spiegle ihm zufolge auch den „aufkommenden Aktivismus junger Architekten und die radikalen Veränderungen wider, die von Seiten der Architektur vorgeschlagen werden, um diese Herausforderungen zu bewältigen“.

Professor Sarkis hat die Ausstellenden dazu ermutigt, auch andere Berufsgruppen und Interessen­gemeinschaften in ihre Präsentationen miteinzubeziehen – Künstlerinnen und Künstler, Fachleute aus Baugewerbe und Handwerk, aber auch Personen aus Politik, Journalismus und Sozial­wissenschaften sowie Bürgerinnen und Bürger. Diese umfassende kulturelle Strategie entspricht ganz der Auffassung von Rolex: Seit Jahrzehnten unterstützt die Marke innovative Persönlichkeiten aus den Bereichen Kultur und Umwelt als Teil des Vermächtnisses von Hans Wilsdorf, der Rolex im Jahr 1905 mit einem Bewusstsein für Exzellenz, ständige Innovation, technologischen Fortschritt, Präzision und beste Nutzung von Form und Raum gründete.

Professor Sarkis’ Thema wird durch Ausstellungen in den Länderpavillons sowie durch Inszenierungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Zentralpavillon und im atmosphärisch dichten, 450 Meter langen Arsenal erlebbar gemacht. 61 Teilnehmer aus verschiedenen Ländern stehen miteinander im Wettbewerb, wobei es verstärkt Beiträge aus Afrika, Lateinamerika und Asien gibt. Weitere Veranstaltungen finden außer Konkurrenz im Rahmen von Stations und Co‑Habitats statt, in denen die architektonische Forschung von Universitäten vorgestellt wird. Darüber hinaus gibt es ein Projekt in der Festung Marghera mit dem Titel „How will we play together?“, das dem Spielverhalten von Kindern gewidmet ist.

Rolex unterstützt die Biennale Architettura, da das Unternehmen einer Förderung der Architekten von morgen große Bedeutung beimisst. Seit 2002 bringt die Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative junge Künstler mit Meistern ihres Faches zusammen, die sie in verschiedenen künstlerischen Disziplinen – darunter auch Architektur – ein Jahr lang als Mentoren betreuen. Zu den großen Architektinnen und Architekten, die als Mentoren gewonnen werden konnten, zählen Sir David Chipperfield, Kazuyo Sejima, Álvaro Siza und Peter Zumthor. Sie haben junge Architekten dazu ermutigt, ihren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt zu leisten.

Der bislang letzte Mentor und seine Meisterschülerin im Bereich Architektur waren Sir David Adjaye und Mariam Kamara. Der Plan der Meisterschülerin für ein neues Kulturzentrum in der nigrischen Hauptstadt Niamey stützt sich auf ausführliche Bürger­befragungen sowie die Verwendung lokaler Werkstoffe und Baumethoden, um eine minimale Umwelt­belastung zu gewährleisten.

„In der Wüstenstadt machten sie sich Gedanken über Grünflächen und Orte, an denen sie sich ausruhen konnten; und wenn es grün ist, ist es sicherlich auch kühler“, erklärt Kamara. „Sie haben sich auch einen Ort gewünscht, der lokale Traditionen widerspiegelt.“ Kamaras Designansatz steht für das wachsende Selbst­bewusstsein afrikanischer Architekten, sich für traditionelle architektonische Formen und Werkstoffe einzusetzen, statt auf neumodische Standard­designs zurückzugreifen. „Dank der Arbeit an diesem Projekt mit David kann ich mich mehr auf meinen Instinkt als Designerin verlassen“, sagt sie. „Das hat meiner Stimme mehr Kraft verliehen und ich brauche mich nicht für sie zu entschuldigen.“

In der Wüstenstadt machten sie sich Gedanken über Grünflächen und Orte, an denen sie sich ausruhen konnten; und wenn es grün ist, ist es sicherlich auch kühler.Mariam Kamara

Das Projekt in Niger ist im Rolex Pavillon zu sehen. Neben Darstellungen, Modellen und Filmen von Kamaras Projekt wird im selben Pavillon auch jenes Material ausgestellt, das mit der von Onsitestudio durchgeführten Modernisierung des Geschäftssitzes von Rolex Italien in Mailand in Zusammenhang steht. Die Architektur des Gebäudes spiegelt dessen Erbauung im 19. Jahrhundert wider, verkörpert heute aber durch seine Umwandlung in eine zeitgemäße Struktur die höchsten Standards bei Präzision und Leistung und schafft hervorragende Arbeits­bedingungen. Den Architekten zufolge wird das alte Gebäude durch das Projekt mit zwei wesentlichen Elementen veredelt: Licht und Raum.

Rolex’ Engagement für exzellente Architektur und Nachhaltigkeit kommt in mehreren Gebäuden des Unternehmens zum Ausdruck, die von einigen der weltbesten Architekten entworfen wurden. Dazu zählen das höchst originelle Design des Rolex Learning Center, das von Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa von SANAA für die EPFL in Lausanne entworfen wurde, das Rolex Gebäude in Dallas von Kengo Kuma sowie das Rolex Gebäude in Tokio von Fumihiko Maki.

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