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Langjähriges Engagement

Rolex und die Welt der Erforschung und Entdeckung

Rolex ist mit einigen der größten Abenteuer des vergangenen Jahrhunderts verbunden.
Oyster Armbanduhren waren auf dem Dach der Welt und am tiefsten Punkt der Weltmeere. Seit Jahrzehnten stellen Forscher und Entdecker immer wieder fest, dass diese Uhren auch unter widrigsten Bedingungen absolut zuverlässig sind.

Erforschung und Entdeckung erfordern naturgemäß die Bereitschaft, Risiken einzugehen, die Ausdauer und Entschlossenheit auf eine harte Probe stellen. Es ist zutiefst menschlich, weiter, höher und tiefer gehen zu wollen, und so begibt man sich in die unwirtlichsten Regionen des Planeten, um sie zu erforschen. Uhrenmodelle von Rolex waren bei vielen dieser großen Abenteuer dabei, so etwa bei der von Sir John Hunt geleiteten Besteigung des Mount Everest.

Während der letzten hundert Jahre wirkte Rolex in zahlreichen Erforschungsprojekten mit. Bei diesen Expeditionen ging es zunächst ausschließlich um Entdeckung, später jedoch zunehmend darum, auf den dringend notwendigen Schutz unseres Planeten aufmerksam zu machen. Das Unternehmen unterstützt diese Entwicklung und geht immer mehr Partnerschaften mit Einzelpersonen, Institutionen und Organisationen ein, die Forschungsprojekte, den Schutz der Umwelt und die nächste Generation von Entdeckern fördern.

DIE OYSTER

Am Anfang der Zusammenarbeit von Rolex mit Forschungsexpeditionen steht die folgenreiche Entwicklung der ersten wasserdichten Armbanduhr der Welt durch Hans Wilsdorf, den Gründer der Uhrenmanufaktur. 1926 stellte die Einführung der Oyster die herkömmliche Vorstellung von Uhren infrage. Die Oyster war nicht mehr ein zerbrechliches Accessoire, sondern ein robustes Instrument, das auch unter schwierigsten klimatischen Bedingungen präzise funktionierte.

Hans Wilsdorf wollte unter Beweis stellen, dass die Oyster wasserdicht ist, und stattete daher eine junge Engländerin, Mercedes Gleitze, für das historische Durchschwimmen des Ärmelkanals mit einer Rolex Oyster aus. Nach mehr als zehn Stunden im Wasser funktionierte die Uhr noch immer perfekt und von nun an wurde sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Ausrüstungen von Forschern und Entdeckern.

Im Interesse der Innovation und in dem Bemühen, Uhren für spezifische Bedürfnisse zu entwickeln, stellte die Uhrenmanufaktur Bergsteigern und Tauchern die Oyster zur Verfügung. So machte Rolex Gebirge und Meere zum eigentlichen Testgelände: Das Feedback der Expeditionsteilnehmer nach der Rückkehr wurde für die Entwicklung der später als Kategorie „Professional“ bekannten Armbanduhren ausgewertet. Zu ihnen gehören die Oyster Perpetual Modelle Explorer und Explorer II, der Cosmograph Daytona, die Submariner und die Sea-Dweller.

  • 1926

    Die erste wasserdichte Armbanduhr der Welt, die Rolex Oyster mit einem kissenförmigen Gehäuse

  • 1940er-Jahre

    Eine Oyster Perpetual der Generation, die bei Himalajaexpeditionen getragen wurde

  • Anfang der 1950er-Jahre

    Eine Oyster Perpetual für Expeditionen

Beim ersten Flug über den Everest 1933, der eine Höhe von 10.000 Metern erreichte, trugen die Piloten der Houston-Expedition Rolex Oyster Chronometer. Einer der Organisatoren, Lieutenant-Colonel Stewart Blacker, schrieb später an Rolex: „Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendeine Uhr jemals so extremen Bedingungen ausgesetzt war. Dennoch funktionierten die Uhren mit höchster Präzision … Nicht der geringste Fehler trat auf.“

1953 – Sir Edmund Hillary und Tensing Norgay

Ebenfalls im gleichen Jahr rüstete Rolex die britische Everestexpedition mit Uhren aus. Das 16-köpfige Team unter Führung von Hugh Ruttledge erreichte eine Höhe von rund 8.580 Metern, musste jedoch wegen schlechter Wetterbedingungen umkehren. Der Everest sollte noch zwei Jahrzehnte lang der Traum aller Alpinisten sein, bis er von Hillary und Norgay bezwungen wurde. Hillary bahnte sich und Norgay mit seinem Eispickel auf den letzten Metern den Weg und um 11.30 Uhr am 29. Mai erreichten die beiden den Gipfel. Dort standen sie unvergessliche fünfzehn Minuten lang – Zeit genug für Hillary, sich Gedanken über die Zukunft zu machen: „Vom Gipfel aus sah ich jenseits des Tals den Makalu und überlegte, auf welcher Route er am besten zu besteigen wäre. Ich stand zwar auf dem höchsten Berg der Erde, sah das aber keineswegs als Endpunkt. Ich war neugierig auf weitere spannende Herausforderungen.“

Nicht nur das Team wurde während der Expedition auf die Probe gestellt, sondern auch mehrere Oyster Perpetual Armbanduhren, wie Sir John Hunt später berichtete. Er war begeistert: „Diese Uhren haben Einmaliges geleistet, und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Rolex Oyster ein wichtiger Bestandteil jeder Hochgebirgsausrüstung ist.“

Diese Uhren haben Einmaliges geleistet, und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Rolex Oyster ein wichtiger Bestandteil jeder Hochgebirgsausrüstung ist.

Sir John Hunt, Leiter der Everestexpedition

DIE EXPLORER

Rolex hatte sich die Aufgabe gestellt, für den Hochgebirgsalpinismus Uhren zu konstruieren, die extremen Temperaturen standhalten. Ausgehend von den Erfahrungen bei der Besteigung des Everest sowie von Berichten anderer Bergsteiger entwickelte Rolex die Explorer, die 1953 als Hommage an die Erstbesteigung des Everest auf den Markt gebracht wurde. Später wurde dieses Modell durch ein extrem belastbares Gehäuse und ein leichter ablesbares Zifferblatt noch verbessert. Seit damals sind alle technischen Innovationen späterer Rolex Chronometer auch in die Explorer integriert worden, ohne dass sich ihr Erscheinungsbild wesentlich verändert hätte.

ZEIT ZUM TAUCHEN

Im gleichen Zeitraum wurden Rolex Taucheruhren entwickelt: Die erste Submariner kam ebenfalls 1953 auf den Markt. 1960 wandte sich Rolex einem neuen Forschungsbereich zu – nun ging es nicht mehr in die Höhe, sondern in die Tiefe, nämlich zum Marianengraben, dem tiefsten Punkt der Weltmeere.

Der von Jacques Piccard und Don Walsh gesteuerte Bathyskaph Trieste tauchte bis in die Rekordtiefe von 10.916 Metern im Pazifischen Ozean. An der Außenwand des Tiefseetauchboots war ein experimentelles Oyster Perpetual Modell befestigt, die Deep Sea Special, die dem gewaltigen Druck standhielt, den ein Mensch nicht überlebt hätte. Für die nächsten 52 Jahre waren Piccard und Walsh die Einzigen, die diese Tiefe erreichten. Erst 2012 folgte ihnen der Erforscher und Filmregisseur James Cameron. Er hatte eine Rolex Deepsea Challenge bei sich, ein speziell für den extremen Druck in dieser Tiefe angefertigtes Modell. Ebenfalls an Bord war die Deep Sea Special zum Gedenken an die vorangegangene Expedition.

Unerlässlich für die Forschung

Im Jahr 1971 wurde die Explorer II, das Nachfolgemodell der Explorer, auf den Markt gebracht. Sie besitzt eine Datumsanzeige, einen zusätzlichen 24-Stunden-Zeiger und eine feststehende Lünette mit 24-Stunden-Graduierung, die es dem Träger erlaubt, Tages- von Nachtstunden zu unterscheiden.

Wichtig ist dies vor allem an lichtlosen Orten, zum Beispiel in Höhlen, oder in den Polargebieten, in denen jedes Jahr sechs Monate Tageslicht und sechs Monate Dunkelheit herrschen. Die Explorer II wurde bald zur bevorzugten Armbanduhr von Speläologen, Vulkanologen und Polarforschern.

Ed Viesturs war 1994 nach der Besteigung des Everest so gut akklimatisiert, dass ihm sieben Tage später der Aufstieg auf den Lhotse in nur drei Tagen gelang.

Diese Forscher waren zunehmend beunruhigt angesichts der Auswirkungen menschlichen Tuns auf das empfindliche Gleichgewicht der Ökosysteme der Erde. So begann sich der Zweck ihrer Expeditionen zu wandeln: Statt das reine Abenteuer zu suchen, machten Sie vermehrt auf die Verletzlichkeit des Planeten aufmerksam. Manche von ihnen verfolgten extreme Ziele und stellten Rekorde auf.

Der schweizerisch-kanadische Alpinist Jean Troillet stellte 1986 bei der Besteigung des Everest über die Nordseite einen Geschwindigkeitsrekord auf und war 1997 der erste Mensch, der mit dem Snowboard über die Nordseite abfuhr. Troillet bestieg zehn Achttausender im Alpinstil ohne zusätzlichen Sauerstoff. Der
US-amerikanische Bergsteiger Ed Viesturs, den viele für den größten Alpinisten seiner Generation halten, bezwang im Rahmen seines 2005 abgeschlossenen Projekts Endeavor 8000 ohne zusätzlichen Sauerstoff die 14 höchsten Gipfel der Erde, die alle höher als 8.000 Meter sind. Der norwegische Abenteurer Rune Gjeldnes war 2006 der erste und ist bisher der einzige Mensch, der die drei großen Eisschilde – Grönland, den Arktischen Ozean und die Antarktis – auf Skiern und ohne Unterstützung überquert hat. Er hat Weltrekorde mit der längsten Skiwanderung und der längsten Skiwanderung ohne Nachschub aufgestellt.

14 x 8.000: Ed Viesturs bezwang ohne zusätzlichen Sauerstoff die 14 höchsten Gipfel der Erde, die alle höher als 8.000 Meter sind.

[Meine Uhr] hat gerade ihren ersten – und sehr harten – Vulkantest mit der Note ‚sehr gut‘ bestanden: Sie hat in den sehr aggressiven Gasen am Ätna perfekt funktioniert, was bei den Armbanduhren sämtlicher Teammitglieder nicht der Fall war.

Haroun Tazieff

HAROUN TAZIEFF

Vulkanologe
Der französische Vulkanologe und Höhlenforscher Haroun Tazieff entschied sich für die Explorer, weil er bei seiner Feldforschung auf eine zuverlässige Uhr angewiesen war, wenn er die Veränderungen der Temperatur der Gase und des bei Eruptionen ausgestoßenen Magmas messen wollte.

Die Explorer trug er nicht unter, sondern auf dem Ärmel seines Thermoanzugs, wenn er sich wegen der Messungen in nächster Nähe des Ausbruchs aufhalten musste. In einem Brief an Rolex schrieb er 1972 bezüglich seiner Armbanduhr: „Sie hat gerade ihren ersten – und sehr harten – Vulkantest mit der Note ‚sehr gut‘ bestanden: Sie hat in den sehr aggressiven Gasen am Ätna perfekt funktioniert, was bei den Armbanduhren sämtlicher Teammitglieder nicht der Fall war.“

SIR JULIAN NOTT

Ballonfahrer
Der britische Ballonfahrer Sir Julian Nott brach 79 Weltrekorde und 96 britische Rekorde; 1980 stellte er mit 16.804 Metern den neuen Höhenweltrekord mit einem Heißluftballon auf.

In dieser Höhe herrschen eisige Temperaturen, Sauerstoffmangel und sehr geringer Luftdruck, und deshalb brauchte Nott Spitzentechnologie und die neuesten Materialien. Über die Oyster, die zu seiner Ausrüstung gehörte, sagte er: „Wir haben die Oyster ebenso wie alle anderen Geräte einer genauen Prüfung unterzogen, obwohl ihre Eignung – ganz abgesehen von persönlichen Präferenzen – nie wirklich zur Diskussion stand.“ Nott war der Erste, der beim Aufstieg hybride Energie einsetzte, indem er Solarenergie nutzte. Auch bei seinem Flug über den Ärmelkanal 1981 setzte er Solarenergie ein.

GEORGE SCHALLER

Umweltschützer
Der deutschstämmige, US-amerikanische Umweltschützer George Schaller trug zur Einrichtung von mehr als 20 Naturschutzgebieten in aller Welt bei, um die Zerstörung von Ökosystemen zu verhindern.

Von 1952 an beschäftigte er sich jahrzehntelang mit seltenen Tierarten und kämpfte für ihr Überleben. Er leitete Studien über einige der am stärksten gefährdeten Arten, darunter Berggorillas in der Demokratischen Republik Kongo, Schneeleoparden in der Mongolei, Große Pandas in China sowie wilde Schafe und Ziegen im Himalaja. Seine Arbeiten führten ihn in einige der unwirtlichsten Gegenden der Erde und bei jeder seiner bahnbrechenden Expeditionen trug er eine Rolex: „Meine Uhr muss absolut zuverlässig sein, denn Tierbeobachtungen werden unter den schwierigsten Bedingungen aufgezeichnet. Meine Rolex hat mich nie im Stich gelassen.“

JUNKO TABEI

Bergsteigerin
Die japanische Alpinistin Junko Tabei bezwang 1975 als erste Frau den Everest, als sie zusammen mit einer anderen Bergsteigerin eine japanische Frauenexpedition auf den Everest führte.

Sie stellte die Rolle der Frau im damaligen Japan und im Bergsteigen infrage: „Für mich stand immer fest, dass ich auf diesen Berg wollte – ganz gleich, was die anderen sagten.“ Tabei brach auch andere Rekorde: Sie war die erste Frau, die die höchsten Gipfel der sieben Kontinente bestieg. Dieses Vorhaben schloss sie 1992 ab. In späteren Jahren war sie eine eloquente Anwältin des Schutzes der Bergwelten. Im Jahr 2000 kehrte sie an die Universität zurück und absolvierte ein postgraduales Studium der Umweltwissenschaften, um die Auswirkungen von Abfall auf Berge zu quantifizieren. 2001 präsentierte eine Rolex Werbung sie zusammen mit Sir Edmund Hillary als erste Frau und ersten Mann, die den höchsten Berg der Welt bezwungen hatten.

RICHARD LEAKEY

Paläoanthropologe
Der kenianische Paläoanthropologe und Umweltschützer Richard Leakey ist nicht nur für seine umfangreichen Fossilienfunde berühmt, die Aufschluss über die Evolution des Menschen geben, sondern auch für seine Kampagnen für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur in Ostafrika.

Mit seinem Team entdeckte er rund 400 Hominidenfossilien am Turkanasee im Norden Kenias. In keiner anderen Region der Welt wurden so zahlreiche und so unterschiedliche Überreste von Hominiden gefunden wie hier. Von besonderer Bedeutung ist der Turkana Boy, das außergewöhnlich vollständig erhaltene Skelett eines Hominiden, das Leakey 1984 entdeckte. 1989 wurde er zum Leiter der für Natur- und Wildtierschutz zuständigen Behörde Kenias ernannt, um für eine Eindämmung der Elefantenwilderei und ihrer Auswirkungen auf die Tierwelt des Landes zu sorgen. „Die Rettung unserer Tierwelt ist nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Kultur notwendig“, wurde er 1991 in einer Rolex Anzeige zitiert.

ERLING KAGGE

Polarforscher
Bis zu seinem 32. Geburtstag war der norwegische Abenteurer Erling Kagge achtmal allein über den Atlantik gesegelt, war zur Antarktis und zurück gesegelt, hatte den Nordpol zusammen mit Børge Ousland als Erster ohne Unterstützung von außen erreicht, hatte die erste Soloexpedition zum Südpol unternommen, ebenfalls ohne Unterstützung von außen, und den Mount Everest bestiegen.

Er war damit der erste Mensch, der alle drei „Extrempunkte“ der Erde erreicht hatte – die beiden Pole und den höchsten Berggipfel. Die Gravur auf der Rückseite seiner Rolex Explorer lautet: „North Pole 1990, South Pole 1992-1993, Mt Everest 1994“.

ALAIN HUBERT

Der belgische Polarforscher Alain Hubert nahm seit 1983 an Expeditionen in Gebirge, die Arktis und Antarktis teil, oft auch als Gruppenführer.

Im Jahr 2002 war Hubert Mitbegründer der Fondation polaire internationale, die die Polarwissenschaften als Schlüssel zum Verständnis des Klimawandels unterstützt. Im Internationalen Polarjahr 2007/2008 sammelte die Stiftung Gelder zur Errichtung einer neuen Antarktisstation für internationale Forschungsprojekte, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben wird. Die Expedition Arctic Arc im Jahr 2007 sollte das Abenteuer seines Lebens werden: eine kräftezehrende Eiswanderung von Sibirien über den Nordpol nach Grönland zur Dokumentation des Klimawandels. Hubert bricht niemals ohne Satellitentelefon, aktuelle Karten und seine Rolex Explorer II auf eine Expedition auf.

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