Perpetual Planet

Die Umwelt erhalten

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Für den Rolex Gründer Hans Wilsdorf war die Welt ein lebensgroßes Versuchslabor. Seit Beginn der 1930er-Jahre nutzte er sie als Testgelände für seine Uhren. Hierzu unterstützte er Forscher, die sich auf ihren Expeditionen ins Unbekannte an die unzugänglichsten Orte der Welt vorwagten – stets begleitet von seinen Uhren. Doch die Welt hat sich verändert. Im Laufe des 21. Jahrhunderts weicht die reine Erforschung und Entdeckung den Anstrengungen zur Bewahrung unseres Planeten. Vor diesem Hintergrund setzt das Unternehmen das Vermächtnis seines Gründers fort, indem es die Forscher von heute auf ihrer neuen Mission unterstützt: die Umwelt zu schützen und zu bewahren.

Zu diesem Zweck initiierte Rolex im Jahr 2019 eine Kampagne unter dem Motto „Perpetual Planet – Die Umwelt erhalten“. Momentan umfasst die Kampagne eine vertiefte Partnerschaft mit der National Geographic Society zur Sammlung von Klimadaten sowie die Initiative Mission Blue von Sylvia Earle zum Schutz der Meere mittels eines Verbunds von Meeresschutzgebieten, den sogenannten „Hope Spots“ (Flecken der Hoffnung). Ein weiterer Bestandteil des Projekts sind die Rolex Preise für Unternehmungsgeist, mit denen Personen ausgezeichnet werden, deren Projekte das Wissen erweitern und dem Schutz von Mensch und Umwelt dienen.



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Ein lebensgroßes Versuchslabor

1926 erfand Hans Wilsdorf die erste wasserdichte Armbanduhr der Welt: die Rolex Oyster. Etwas später, im Jahr 1931, entwickelte das Unternehmen den „unvergänglichen“ Selbstaufzugsmechanismus – die Oyster Perpetual war geboren. In den darauffolgenden Jahrzehnten begleitete die legendäre Uhr Forscher rund um die Welt und wurde dabei unter den extremsten Bedingungen getestet. Sie fand rasch Verbreitung als Messinstrument und wurde 1953 zur Explorer weiterentwickelt, die anlässlich der erfolgreichen Erstbesteigung des Mount Everest auf den Markt kam.

Einen Beitrag zu den größten Abenteuern der Menschheit geleistet zu haben, hat Rolex zu seinem Engagement für die Welt der Forschung und der Entdecker inspiriert. Gleichzeitig wurde uns durch diese Abenteuer ins Bewusstsein gerufen, dass unsere Verantwortung über unseren Entdeckergeist hinausgeht und wir als Menschen gemeinsam für den Planeten sorgen müssen.

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National Geographic Society

Im April dieses Jahres starteten Rolex und die National Geographic Society eine der bisher größten wissenschaftlichen Expeditionen zum höchsten Berg der Welt, dem Mount Everest. Der in der Landessprache „Qomolangma“ oder „Göttermutter der Berge“ genannte Gipfel gehört zum Himalaya-Gebirge, dessen Gletscherwasser eine Milliarde Menschen versorgt. Aufgrund des Klimawandels gehen diese Gletscher zurück.

Die Expedition ist die erste von drei Forschungsreisen namens Perpetual Planet Extreme Expeditions zu den höchsten Erhebungen der Erde, zu den am wenigsten erforschten Meeresgebieten und den artenreichsten Regenwäldern, die innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren unternommen werden. Ziel dieser Expeditionen ist die Dokumentation dramatischer Veränderungen, die sich dort aktuell vollziehen, um so deren Bedeutung für Mensch und Tier zu verstehen und zu vermitteln. Gleichzeitig sollen Antworten gesucht werden.

Dazu wird ein Team von Wissenschaftlern hochmoderne Instrumente an wichtigen Standorten auf der ganzen Welt installieren, um kontinuierlich die dort zu beobachtenden Veränderungsprozesse aufzuzeichnen. Auf diese Weise wollen die Forscher nachvollziehen, wie diese Prozesse von menschlichen Tätigkeiten beeinflusst werden. Ein weiteres Ziel ist es, unerwünschte Konsequenzen vorherzusagen und zu vermeiden.

Rolex und National Geographic sind seit 1954 Partner im Bereich der Forschung und Entdeckung. Im Rahmen der Expeditionen bündeln wir die Kraft der Wissenschaft, die immerwährende Faszination für Entdeckungen und die fesselnde Wirkung von Geschichten, um neue Einblicke in unsere sich wandelnde Welt zu finden und weiterzugeben.

Ziel dabei ist es, Daten für drei Indizes zu generieren und dem Planeten so eine Gesundheitskarte auszustellen, die Regierungen und Gemeinden dabei helfen soll, die Veränderungen zu verstehen, die sie selbst und die ganze Welt betreffen. Gleichzeitig soll eine wissenschaftliche Basis geschaffen werden, um Lösungen für die existenziellen Risiken zu entwickeln, denen sich die Menschheit als Ganzes gegenübersieht.

Bei dieser ersten Expedition wird ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung von Professor Paul Mayewski, Direktor des Instituts für Klimawandel an der University of Maine in den USA, die höchste Wetterstation des Bergs errichten und Eisbohrkerne von der Spitze entnehmen. Dies erinnert an die Teilnahme von Rolex an der Expedition zum Mount Everest 1933, die schließlich zur erfolgreichen Gipfelbesteigung durch Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay im Jahr 1953 führte.
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Rolex Preise für Unternehmungsgeist

Seit 1976 haben wir durch die Rolex Preise für Unternehmungsgeist die Arbeit inspirierender Persönlichkeiten unterstützt. Über 140 Preisträger haben durch Entdeckungen, kontinuierliches Engagement und Erneuerungen außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaft, der Forschung, der Gesundheit, der Umwelt und des Kulturerbes erzielt. Durch ihren Unternehmensgeist machen sie die Welt zu einem besseren Ort.

JOSEPH COOK

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Joseph Cook, Pionier der glazialen Mikrobiologie, beschreibt die obersten Meter des arktischen Eises als einen „gefrorenen Regenwald“. Seine Forschungen sind eine Entdeckungsreise mit dem Ziel, aufzuzeigen, welchen Einfluss die im grönländischen Eisschild lebenden Mikroorganismen auf unsere Welt haben.

So untersucht etwa der britische Gletscherforscher Joseph Cook die in der arktischen Eiskappe lebenden Mikroorganismen und analysiert, welche Auswirkungen der Klimawandel auf sie hat und wie sie ihrerseits das Weltklima beeinflussen. Der italienische Höhlenforscher und Geologe Francesco Sauro wagt sich in die tiefen, noch unerforschten Höhlen der entlegenen Tafelberge Südamerikas, um noch nie gesehene Lebensformen und geologische Prozesse zu erforschen. Die deutsch-chilenische Biologin Vreni Häussermann entdeckt unbekannte marine Arten in den patagonischen Fjorden der abgelegensten Regionen Südamerikas und untersucht, welchen Einfluss der Mensch auf sie hat.

Rolex Preisträger und ihre Arbeit umspannen den gesamten Planeten. Ihre Projekte umfassen den Schutz gefährdeter Arten, angefangen von Walhaien, Mantarochen und Seepferdchen über Fledermäuse, Kondore und Südafrika-Kronenkraniche bis hin zu Tigern, Schneeleoparden und Elefanten. Dabei setzen sie auf wissenschaftliche Methoden und Lobbyarbeit, um Aufmerksamkeit bei den jeweiligen Gemeinden zu erzielen.

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Sylvia Earles Initiative Mission Blue

Die Meereswissenschaftlerin Sylvia Earle hat ihr Leben der Erforschung der Geheimnisse der Meereswelt gewidmet. Mit der Unterstützung von Rolex macht sie die Weltöffentlichkeit auf die Verletzlichkeit der marinen Ökosysteme aufmerksam. „Früher nahmen wir an, der Ozean sei so riesig und so widerstandsfähig, dass wir ihm nicht schaden können“, erklärt sie. „Innerhalb weniger Jahrzehnte haben wir in grundlegende Ökosysteme unseres Planeten eingegriffen, die miteinander verflochten sind und deren wahre Bedeutung wir jetzt erst erkennen.“

Durch ihr Projekt Mission Blue regt Earle Gemeinden und Regierungen dazu an, die Meereslebewesen zu schützen, die durch menschliche Belastungen gefährdet sind. Durch die Einrichtung hunderter Meeresschutzgebiete (Marine Protected Areas, MPAs), die sie „Hope Spots“ (Flecken der Hoffnung) nennt, will sie bis 2030 30 Prozent der Weltmeere unter Schutz stellen. Aktuell sind nur 8 Prozent der Meere geschützt.

Mehrere Hope Spots wurden innerhalb bereits bestehender Meeresschutzgebiete eingerichtet. In Fällen, wo es keinen Schutz gibt, muss der Rat von Mission Blue zusammen mit der Weltnaturschutzunion (International Union for Conservation of Nature, IUCN) zunächst die Bewerbung für einen Hope Spot genehmigen. Anschließend wird mit der lokalen Bevölkerung, mit Umweltschutzorganisationen und Regierungen ein Schutzkonzept erarbeitet.

Luftaufnahme der Balearen an der Küste Mallorcas, Spanien. Die Inseln bilden den ersten Hope Spot im Mittelmeer.
Ein sogenannter Hope Spot ist Palau, eine Inselgruppe in Mikronesien. „Achtzig Prozent … sind inzwischen ein sicheres Rückzugsgebiet für Wildtiere und zwanzig Prozent werden kontrolliert bewirtschaftet, sodass die lokale Bevölkerung weiterhin vom Ozean leben kann“, erklärt Earle, die bereits seit 1982 als Rolex Markenbotschafterin tätig ist.

Durch die Zusammenarbeit mit engagierten Menschen und Organisationen will Rolex zum Erhalt unseres Planeten beitragen. Wie Sylvia Earle betont: „Gemeinsam können wir tatsächlich etwas bewirken.“

Viele Menschen verstehen noch immer nicht, dass wir mit dem Schutz der Ozeane auch uns selbst schützen.

Sylvia Earle

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Die Tradition fortsetzen

Hans Wilsdorfs Vision und Werte dienen dem Unternehmen auch heute noch als Richtschnur. Durch die Unterstützung von Forschung und Entdeckung, zunächst rein um der Entdeckungen willen, dann auch als Mittel zum Schutz der Umwelt, setzt Rolex die Tradition seines Gründers fort.

Seit fast einem Jahrhundert unterstützt Rolex bahnbrechende Forscher, die die Grenzen menschlichen Wissens und Könnens neu ausloten. Mit der 2019 gestarteten Kampagne Perpetual Planet hat sich Rolex langfristig verpflichtet, die Forscher in ihren Bemühungen zum Schutz der Umwelt zu unterstützen. Zu Beginn der Kampagne setzt das Unternehmen zunächst den Fokus auf die Rolex Preise für Unternehmungsgeist sowie auf die Partnerschaften mit der National Geographic Society und der Initiative Mission Blue von Sylvia Earle. Doch das ist nur der Anfang.

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