John F. AsmusWissenschaft im Dienste der Kunst

Veröffentlicht: 1990clockLesezeit: 35s
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In über 40 Jahren hat die Arbeit von John Asmus einige unerwartete Wendungen erfahren und reicht vom Nuklearantrieb im Weltraum bis zur Hightech-Konservierung von Kunst.

OrtChina

In den 1970er-Jahren, als Laser mehr oder weniger nur medizinisch, militärisch oder industriell genutzt wurden, stolperte Dr. John Asmus von der University of California über eine neue Einsatzmöglichkeit und wurde zum Pionier für Lasertechnologie zum Reinigen und Restaurieren von Kunstwerken.

Ich gelte als Großvater der Konservierung von Kunst durch Laser. Ein Titel, auf den ich unglaublich stolz bin.

Ein Wende­punkt in seiner Karriere war der Auftrag, die berühmten Terrakottakrieger Chinas mit Laserstrahlen zu restaurieren. Diese Arbeit brachte ihm seinen Rolex Preis ein. Leider griff die Regierung ein, und seine chinesischen Kollegen wurden zu industriellen Laserprojekten abgeordnet. Trotzdem gab das Projekt den Ausschlag zur Gründung des Verbandes LACONA (International Association for Lasers in the Conservation of Artworks), der 2014 seine 10. internationale Fachtagung abhielt.

Asmus' Fortschritte auf diesem Gebiet riefen einen neuen Wissenschaftszweig ins Leben, inspirierten Hunderte von Wissenschaftlern und halfen bei der Restaurierung von zahllosen Meisterwerken. Das Know-how und der Medienrummel um das Terrakotta-Armee-Projekt brachten ihm Aufträge für Arbeiten an Meisterwerken wie der Mona Lisa ein. Asmus hielt Vorträge in Museen, Universitäten und spezialisierten Unternehmen und hatte Fernsehauftritte rund um den Erdball. Derzeit sucht er nach weiteren Einsatzmöglichkeiten für die Lasertechnologie.

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