Jacques Luc AutranSchiff der Hoffnung

Veröffentlicht: 1987clockLesezeit: 40s
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Der französische Ingenieur und Segler Jacques Luc Autran unternahm eine Serie von Reisen, um weit abgelegene Inselgemeinden mit medizinischer Hilfe, technischer Unterstützung und Lebensmitteln zu versorgen.

OrtMalediven

Während seiner Segeltörns im Indischen Ozean erfuhr Autran aus erster Hand, unter welch widrigen Bedingungen die Menschen auf den weit im Meer verstreuten Eilanden leben, oftmals bar jeder Grundlage für eine gesunde Existenz. Diese Erlebnisse weckten in ihm den Entschluss, seine Fähigkeiten und Energie einzusetzen, um das Leben dieser Insel­bewohner zu verbessern. Er gründete die gemeinnützige Organisation „Marins sans Frontières“ (Seeleute ohne Grenzen), die das ausgedehnte Archipel im Indischen Ozean mit einer medizinischen Grundversorgung betreuen sollte.

Man kennt die Palmenstrände und tropischen Landschaften, mit denen Reiseveranstalter werben, aber auf 1200 Inseln wohnen viele Menschen, die auf bessere Lebensbedingungen hoffen.

Seine erste Mission, zu der er mit einem selbstrenovierten Fischerboot namens Le Listaos aufbrach, war eine Gesundheits- und Impfkampagne auf den Malediven, wo Kranke oder Verletzte oftmals erst nach 5-tägigen Schiffsreisen zum nächsten Arzt gelangen. Autran nahm dann andere Projekte in medizinisch unterversorgten Gebieten in Angriff, in Haiti, Madagaskar und vor allem Mosambik, wo er einen seiner längsten und breitest angelegten Einsätze erlebte.

In den vergangenen Jahren führte ihn seine Arbeit in Länder wie Benin, Kambodscha und Senegal. Seine Organisation baut weiter Schiffe für humanitäre Aktionen um und bringt medizinisches Personal, Medikamente, Impfstoffe und Lebensmittel in die ärmsten Regionen der Welt.

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