Die Welt zu einem besseren Ort machen

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Wenn es eine Eigenschaft gibt, die alle Gewinnerinnen und Gewinner der Rolex Preise für Unternehmungsgeist auszeichnet, so ist es ihre unbedingte Entschlossenheit, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Ob sie dies durch Entdeckungen der Wunder unserer Erde erreichen wollen, durch den Schutz einer Wildnis und ihrer Wildtiere, durch die Bewahrung unseres gemeinsamen kulturellen Erbes oder die Entwicklung zukunftsorientierter Technologien, die Leben retten, Lebensbedingungen verbessern und Wissen erweitern – sie alle wollen zeigen, dass Veränderungen möglich sind und dass „jeder etwas verändern kann.“

Die Rolex Preise wurden 1976 anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der legendären Rolex Oyster Armbanduhr ins Leben gerufen. Das Hauptanliegen der Rolex Preise ist philanthropischer Natur: Sie geben Impulse für die Verwirklichung einer besseren Welt für alle, indem sie die Projekte außergewöhnlicher Menschen – der Preisträger, der Ehrenpreisträger und der Nachwuchspreisträger – fördern.

Alle Preisträger haben akute humanitäre oder ökologische Notstände erkannt, sie haben bahnbrechende Pläne und Lösungen entwickelt und sie sind fähig, mit ihrem Enthusiasmus auch andere zu begeistern. Vor allem aber besitzen sie die Leidenschaft, Entschlossenheit und Energie, ihre Projekte zum Erfolg zu führen.

Die Preise werden alle zwei Jahre nach Begutachtung durch eine internationale Expertenjury vergeben. Im Gegensatz zu den meisten anderen Auszeichnungen werden sie nicht für bereits abgeschlossene Leistungen verliehen, sondern für das Engagement für ein laufendes Projekt, dessen größtes Potenzial noch in der Zukunft liegt.

Jeder der Preisträger macht die Welt zu einem besseren Ort. Auch jene, die inzwischen nicht mehr unter uns weilen. Sie hinterließen ein inspirierendes Vermächtnis, das andere Menschen motiviert, es ihnen gleichzutun. So zum Beispiel das Projekt von José Márcio Ayres zum Schutz des Amazonas-Regenwalds und zur Verbesserung der Lebensbedingungen seiner Bewohner, das von seinen Kollegen mit wachsendem Erfolg fortgeführt wird.

Die Rolex Preise helfen auf vielfältige Weise: Zunächst einmal bieten sie Startkapital für die Umsetzung einer guten Idee. Häufig lässt diese renommierte Auszeichnung zu einem Zeitpunkt, zu dem der Preisträger das Gefühl hat, keine einzige Finanzierungsquelle mehr zu finden, auf anderweitige Unterstützung hoffen. Die Preise tragen außerdem dazu bei, visionäre Projekte weltweit bekannt zu machen. Viele Gewinner sagen, diese Bekanntheit helfe ihnen, ihr Anliegen und ihre Karriere zu fördern und international Einfluss zu gewinnen. Sie sind überzeugt, dass ihnen die Rolex Preise zu Anerkennung in Fachkreisen verholfen haben, und dies wiederum gibt ihnen den Mut und das Selbstvertrauen, die Welt weiter zu verändern. Als Mitglieder eines wachsenden weltumspannenden Netzwerks Gleichgesinnter arbeiten die Preisträger auch häufig zusammen. Diese dynamische Synergie zwischen Menschen, die etwas bewegen, eröffnet vielversprechende Zukunftsaussichten.

Ihre Geschichten zeigen, welchen Einfluss ein engagierter und entschlossener Mensch haben kann. So hat zum Beispiel Brad Norman Tausende Amateurwissenschaftler rund um den Globus angeworben, um ihm bei der Erforschung und dem Schutz des größten Fischs der Weltmeere, des seltenen Walhais, zu helfen. Kerstin Forsberg mobilisierte die Bevölkerung an der Küste Perus für die Rettung des Riesenmantas. Michel André, Barbara Block und Vreni Häussermann erforschen mit ungewöhnlichen wissenschaftlichen Methoden das geheimnisvolle Leben der Ozeane.

Norberto Luis Jácome stellte sicher, dass der bedrohte Andenkondor bis heute am Himmel Südamerikas kreist, Stephen Kress gelang es, Papageientaucher wieder auf den Inseln vor der nordamerikanischen Küste anzusiedeln, und Michel Terrasse gab den in Europa lange verschwundenen Gänsegeiern ihren Lebensraum zurück. In Thailand setzt Pilai Poonswad den Hornvogel als Symbol in ihrem Kampf um die Erhaltung der asiatischen Regenwälder ein. Und der Pferdeliebhaberin Claudia Feh gelang die Wiederansiedlung von Przewalski-Pferden in ihrer ursprünglichen mongolischen Heimat.

Zu den Preisträgern zählen des Weiteren Dave Irvine-Halliday, der nach einem Schlüsselerlebnis in einem dunklen nepalesischen Klassenzimmer Licht in Zehntausende Privathäuser und Schulen brachte; Hosam Zowawi, der die weltweite Gefahr der Antibiotika-Resistenzen bekämpft; Mark Kendall, der eine brillante und lebensrettende neue Impftechnik entwickelte; Piyush Tewari, dessen Erste-Hilfe-Kurse die erschreckend hohe Anzahl der Todesopfer im indischen Straßenverkehr senkten, und Wijaya Godakumbura, der mit sicheren Lampen Tausende vor dem Verbrennungstod bewahrte.

Forscher wie Joseph Cook, Lonnie Dupre, Cristian Donoso und Bernard Francou erweitern unser Wissen über den Planeten, indem sie zahlreichen Gefahren trotzen und bisher unbekannte Orte erkunden.

Weitere Preisträger sind Erika Cuéllar, Anita Studer, Rodrigo Medellín, Maritza Morales Casanova, Anabel Ford, Martha Ruiz Corzo, Karina Atkinson, Romulus Whitaker und Laury Cullen, die für ihre mutigen und unermüdlichen Anstrengungen ausgezeichnet wurden, in Mittel- und Südamerika, Afrika und Indien Landschaften zu retten und Menschen zu inspirieren.

Chanda Shroff und Kikuo Morimoto haben zwei der bedeutendsten Textiltraditionen der Welt neues Leben eingehaucht, während Luc-Henri Fage erstmals prähistorische Höhlenmalereien dokumentierte.

Reese Fernandez-Ruiz bietet verarmten Frauen eine neue Lebensgrundlage, indem sie ihnen bei der Herstellung von Modeartikeln aus Stoffresten hilft. Alexis Belonio verwandelt Ernteabfälle in saubere Energie, die sich auch arme Familien leisten können. Und Andrew Muir schenkt AIDS-Waisen durch Beschäftigung in Naturschutzgebieten neue Hoffnung.

Die Projekte von Mohammed Bah Abba, Zenón Gomel Apaza, Sanoussi Diakité, Gorur Gopinath, Nnaemeka Ikegwuonu, Sebastian Chuwa und Nancy Jones Abeiderrahmane beruhen alle auf dem Traum von einer nachhaltigen Welt ohne Hunger.

Durch die Erforschung unzugänglicher Höhlen tief unter der Erde haben Francesco Sauro, Antonio De Vivo und Jean-François Pernette verborgene Wunder sichtbar gemacht. Die 1,8 Millionen Jahre alten Funde des Archäologen David Lordkipanidzes werfen neues Licht auf unsere Ursprünge. Talal Akasheh kämpft um den Erhalt der wundervollen alten Wüstenstadt Petra. Johan Reinhard ist ein Pionier der Archäologie heiliger Stätten in großer Höhe und Catherine Abadie-Reynal legte die antike Stadt Zeugma frei.

Alle Preisträger zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich durch nichts und niemanden aufhalten lassen. Ihre Entschlossenheit lässt uns hoffen auf eine bessere, gesündere, solidarische und nachhaltige Zukunft für uns alle – trotz der vielen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind. Die Rolex Preisträger sind leuchtende Beispiele für den Fortschritt der Menschheit.

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