Die Rolex Mentor und Meisterschüler InitiativeHinter jedem großen Künstler steht ein großes Vorbild

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Weitergabe des künstlerischen Erbes

Rolex beherrscht die Kunst des Mentoring. Das Wissen und die Fertigkeiten unserer Uhrmacher werden von Generation zu Generation weitergegeben. So sorgen wir dafür, dass die in mehr als hundert Jahren zusammengetragenen Erfahrungen nicht verlorengehen. In gleichem Maße gründet auch unser langjähriges Engagement für die Kunst auf dem Bestreben, einen Beitrag zum Allgemeinwohl zu leisten. Es ist Teil des sogenannten „Perpetual Spirit“ von Rolex, dem Vermächtnis des Firmengründers Hans Wilsdorf, dessen Erbe das Unternehmen nach wie vor in allen geschäftlichen Belangen und seinen vielfältigen sonstigen Interessen beflügelt.

Ein nachhaltiger Beitrag

Die engen Verbindungen zur Welt der Kunst bestehen seit 1976. Damals begann Rolex, einige der weltbesten Künstlerinnen und Künstler verschiedener Kunstgattungen zu fördern, unter anderem Dame Kiri Te Kanawa. Die Sponsoringaktivitäten passten hervorragend zu unserem Ziel, Menschen zu unterstützen, die die Werte des Unternehmens – Leistung und Exzellenz – verkörpern und die ihrerseits danach streben, Grenzen zu überwinden und in neue Dimensionen vorzustoßen.

Im Jahr 2002 weitete das Unternehmen sein Engagement für die Kunst aus und rief ein philanthropisches Programm ins Leben – die Rolex Mentor und Meisterschüler Initiative. In ihrem Rahmen werden Nachwuchs­künstlern weltbekannte Meister als Mentoren zur Seite gestellt. Durch die Förderung der Mentor-Meisterschüler-Beziehung will Rolex zur Weitergabe des künstlerischen Erbes an die nächste Generation beitragen.

Die jungen Künstler aus unterschiedlichen Disziplinen – Architektur, Tanz, Film, Literatur, Musik, Theater und Bildende Kunst – haben privilegierten Zugang zu großen Meistern. Damit wird ihnen das kostbarste Gut überhaupt geschenkt – nämlich Zeit. Zeit, in der sie an der Seite ihres Mentors lernen, wachsen und schöpferisch tätig sein können. Die Liste der Rolex Mentoren ist beeindruckend und umfasst so große Namen wie Martin Scorsese, Margaret Atwood, Anne Teresa de Keersmaker, David Hockney, Kazuyo Sejima, Gilberto Gil und den verstorbenen Patrice Chéreau.

Dutzende junger Künstler aus aller Welt hatten bereits Gelegenheit, mit den bekanntesten Vertretern ihres Fachs eine persönliche Mentoringbeziehung einzugehen und über einen gewissen Zeitraum zusammenzuarbeiten. Die Lyrikerin Tracy K. Smith, die 2017 zum Poet Laureate der USA ernannt wurde, beschreibt ihre Zusammenarbeit mit dem deutschen Dichter und Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger im Turnus 2010–2011 als „eine der schönsten Bereicherungen, die ich als Künstlerin je erfahren durfte“.

Der israelische Filmemacher Tom Shoval fand sich 2014–2015 auf einmal mit Oscar-Preisträger Alejandro G. Iñárritu am Set von The Revenant – Der Rückkehrer wieder („eine absolut überwältigende Erfahrung“). Die Mentoringzeit hat sein Leben verändert. Auch nach deren Ende steht Iñárritu ihm noch unterstützend und beratend zur Seite.

Für den Mentor ist es genauso inspirierend wie für den Meisterschüler.Martin Scorsese

Der bildende Künstler Sammy Baloji aus der Demokratischen Republik Kongo sagt über sein Mentoringjahr mit Olafur Eliasson im Turnus 2014–2015, dass es „ihm die Freiheit gegeben hat, ohne selbst auferlegte Einschränkungen zu arbeiten.“ Durchbruch feierte Baloji mit Fotocollagen und Installationen, die auf wichtigen Kunstveranstaltungen wie der Biennale in Venedig sowie im Smithsonian National Museum of African Art in den USA gezeigt wurden.

Doch auch für die Mentoren ist die Beziehung zu ihren Meisterschülern bereichernd. Die Opernsängerin Jessye Norman, die sich 2004–2005 Susan Platts als Mentorin zur Verfügung stellte, pflegt nach wie vor Kontakt zu ihrer Meisterschülerin – aus der Mentoringbeziehung hat sich eine echte Freundschaft entwickelt. „Früher war es normal, dass Künstler dadurch lernten, dass sie viele Jahre mit einem Meister zusammenarbeiteten, der sein Handwerk verstand. Rolex ermöglicht es uns allen – auch den Mentoren –, wieder so zu arbeiten, denn auch wir lernen von unseren Meisterschülern“, betont Norman. „Das ist eine wirklich unglaubliche Erfahrung.“

Der Filmemacher Martin Scorsese, 2008–2009 Mentor der argentinischen Regisseurin Celina Murga, stimmt zu: „Für den Mentor ist es genauso inspirierend wie für den Meisterschüler.“ Auch Scorsese unterstützt Murga weiterhin, beispielsweise 2013 als Produzent ihres dritten Films La tercera orilla (Das dritte Ufer des Flusses).

Der britische Maler David Hockney sagt: „Ein guter Lehrer lernt stets von seinen Schülern.“ 2017 führte er seinen Meisterschüler, den deutschen Maler Matthias Weischer, persönlich durch seine Ausstellung im Centre Georges Pompidou in Paris, die im Rahmen einer großen Wanderretrospektive stattfand. „Wir interessieren uns beide für die gleichen Themen – Raum und Objekte im Raum. So kam es, dass wir weiterhin befreundet sind. Er ist ein sehr sympathischer Mensch und einer der wirklich guten Maler unserer Zeit.“

Ein guter Lehrer lernt stets von seinen Schülern.David Hockney

Die Voraussetzung für eine gewinnbringende Zusammenarbeit zwischen Mentor und Meisterschüler ist ein sorgfältiger Auswahlprozess, in dessen Verlauf derjenige Meisterschüler ausfindig gemacht wird, der am meisten von einem Mentoring profitieren könnte. Die Mentoren werden von einem Beratungsgremium vorgeschlagen und erstellen sodann ein Profil ihres idealen Meisterschülers. Eine eigens für jede Kunstgattung gebildete Nominierungsgruppe wählt davon ausgehend passende Kandidaten aus, die anschließend um eine Bewerbung gebeten werden. Viele Mentoren wollen mit einem jungen Künstler arbeiten, der einer ganz anderen Kultur entstammt.

Mentor und Meisterschüler entscheiden jeweils selbst, wie sie am besten zusammenarbeiten. Die Mentoringbeziehung kann bis zu zwei Jahre andauern. Jeder Meisterschüler erhält ein Stipendium sowie Zuschüsse zur Deckung von Reisekosten und zusätzliche finanzielle Unterstützung für neue Arbeiten, wenn das Mentoringjahr offiziell beendet ist. Die Mentoren wiederum erhalten ein Honorar als Aufwandsentschädigung für die Zeit und Energie, die sie in die Arbeit mit ihren Meisterschülern investieren.

Seit seiner Gründung hat das Programm zur Entwicklung eines weltweiten Netzwerks von Künstlern unter anderem aus Togo, Paraguay, Honduras und China beigetragen, das verschiedene Generationen, Kulturen und Disziplinen vereint.

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