Steven L. GarrettKlingt cool

Veröffentlicht: 1993clockLesezeit: 35s
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Der amerikanische Physiker Steven Garrett hat eine Kühltechnik entwickelt, die mit Schallwellen funktioniert und dementsprechend ohne Substanzen auskommt, die die Ozonschicht angreifen.

OrtVereinigte Staaten

Ein Vierteljahrhundert lang haben Steven Garrett und seine Mitarbeiter ganz im Stillen an der Perfektionierung einer Kühlmaschine gearbeitet, bei der keine ozonschicht­schädigenden Chemikalien wie FCKW oder sonstige Ersatzstoffe zum Einsatz kommen, die zum Klimawandel beitragen. Seine Erfindung kühlt ganz einfach durch Schallwellen. Auch wenn Wissenschaftler von einem Rückgang des Ozonlochs sprechen, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Angesichts der Erderwärmung birgt seine saubere, thermoakustische Kälteerzeugung ein enormes Potenzial.

Als der Zusammenhang zwischen FCKW und dem Ozonloch klar wurde, suchte jeder fieberhaft nach neuen Chemikalien für die alte Technologie. Im Endeffekt sind diese Alternativen natürlich ebenfalls schädlich. Wir brauchen also etwas völlig anderes.

Garret gehörte zu den Pionieren in Sachen Thermoakustik, ein Thema, das ihn schon 1980 bei seiner Forschungsarbeit in der US Naval Postgraduate School beschäftigte. Seit den 1990er-Jahren hat er eine Führungsposition in Akustik und Forschung an der Penn State University inne und ist Mitbegründer der ThermoAcoustics Corporation. Zu den vielen Auszeichnungen, die Professor Garrett verliehen wurden, gehört auch der Popular Science Magazine Award für Umwelt­technologie. Mit Biomasse betriebene Kochherde sind ein weiteres seiner Spezialgebiete.

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