Maria E. Manteca OñateDie Macht der Natur

Veröffentlicht: 2000clockLesezeit: 50s
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Seit fast 30 Jahren arbeitet Maria Eliza Manteca Oñate unermüdlich daran, die Umweltschäden in den ecuadorianischen Anden umzukehren und die Farmer davon zu überzeugen, dass es möglich ist, von dem Land zu leben, ohne es zu zerstören.

OrtEcuador

Maria Eliza Manteca Oñate hat Grund zur Freude. Ihr Einpersonen-Kreuzzug zur Abkehr von jahrzehntelanger Agrarmisswirtschaft beginnt in ihrem geliebten Ecuador Wirkung zu zeigen. Methoden, die von ihrer Golondrinas Foundation entwickelt wurden, werden nun von der Regierung im Rahmen einer als granjas integradas oder „integrierte Farmen“ bezeichneten Politik unterstützt.

Ich setzte mir das Ziel, Geld zu verdienen, damit ich in mein Dorf zurückkehren und mit den Menschen dort daran arbeiten konnte, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern.

Zerstörerische Anbaupraktiken und übermäßige Abholzung haben über 90 % der Naturwälder Ecuadors zerstört, was zu katastrophalen Auswirkungen auf die Umwelt und die Bevölkerung geführt hat. 1991 gründete die ehemalige Krankenschwester, die entschlossen war, den verbleibenden Wald zu schützen und den Lebensstandard der Bevölkerung zu steigern, ein Naturreservat in der Nähe ihres Heimatdorfes, aus dem die Golondrinas Foundation entstand. 1998 gründete sie mit Einnahmen aus ihrer Herberge in Quito die Modellfarm Peña Negra, in der Erwachsene und Kinder lernen, von der Landwirtschaft zu leben und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Für dieses Engagement wurde Manteca mit einem Rolex Preis ausgezeichnet.

Die Bemühungen haben Früchte getragen. Die komplett wieder aufgeforstete Farm, Kern des Projekts, ist mittlerweile Lebensraum für 55 Pflanzenarten und die Farmer praktizieren Permakultur und andere durch die Stiftung eingeführte Techniken. Eine zweite Farm wird im nahe gelegenen Santa Rosa aufgebaut; dort liegt der Schwerpunkt auf Kaffeepflanzen. Studenten sind immer willkommen und Manteca ermuntert zu Forschungen über Heilpflanzen im Nebelwald. Darüber hinaus ist eine weitere Herberge als zusätzliche Einkommensquelle geplant.

  • 1400

    Hektar beträgt die Fläche des Golondrinas-Reservats, das mittlerweile ein Waldschutzgebiet ist und nach Planungen von Manteca auf 25.000 Hektar erweitert werden soll

  • 1350 m

    hoch liegt die zweite Modellfarm, Santa Rosa

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