Romulus WhitakerIndiens unkonventioneller Naturschützer

Veröffentlicht: 2008icon-clockLesezeit: 0min 46s
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Seine Leidenschaft für die Natur animierte Romulus Whitaker zum Schutz von Reptilien und später zur Rettung des indischen Regenwaldes mithilfe eines Netzwerks von Forschungsstationen.

OrtIndien

Der gebürtige Amerikaner Romulus Whitaker ist in Indien für seine unkonventionellen Methoden bekannt geworden und nennt sich selbst scherzhaft einen „tollwütigen Naturschutz-Hippie“. In seiner Wahlheimat machte er sich zunächst als erfolgreicher Herpetologe einen Namen und setzt sich nun für den Erhalt des Regenwaldes ein, um Indiens Wassermangel zu bekämpfen.

Wir sind nun mit einem Wassermangel konfrontiert, der alle bisherigen Probleme in den Schatten stellen wird.

Whitakers mit einem Rolex Preis ausgezeichnetes Projekt legte einen Plan vor, sieben vernetzte Forschungsstationen in den wichtigsten noch bestehenden Regenwaldgebieten aufzubauen, um deren Stellenwert für die Wasserversorgung von Abermillionen Menschen aufzuzeigen. Jede Station beherbergt nicht nur Dutzende von Forschern und Naturschützern, sondern soll auch als Startpunkt für lokalen Umweltschutz dienen und Schulkinder über den Wald informieren.

Seit diese Forschungsstationen, die auf Whitakers 2005 eingerichteter Regenwaldstation in Agumbe basieren, in Betrieb sind, setzt er sein Studium der Königskobra fort und veröffentlichte Erkenntnisse über das Verhalten der größten Giftschlange der Welt.

Überdies gründete Whitaker 1976 die Madras Crocodile Bank zum Schutz von drei Krokodilarten und eine Forschungsstation auf den Andamanen; er publizierte acht Bücher sowie über 300 Artikel.

  • 4000

    Pflanzenarten finden sich in den Waldgebieten der Westghats

  • 7000 bis 8000 mm

    Jährlicher Niederschlag im indischen Agumbe-Regenwald

Programm

Rolex Preise für Unternehmungsgeist

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