Mission Blue

Das blaue Herz des Planeten beschützen

Im Rahmen der Initiative Perpetual Planet von Rolex werden jene unterstützt, die mithilfe der Wissenschaft die ökologischen Herausforderungen des Planeten zu verstehen versuchen und Möglichkeiten finden, um unsere Ökosysteme – insbesondere die Ozeane, die durch eine Vielzahl von Einflüssen bedroht werden, – wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Der Funke des Gemeinschafts­geists leuchtet Mission Blue den Weg und ermutigt die Menschen an den Orten, die für die Gesundheit und Zukunft der Meere entscheidend sind, sich für ihren Schutz einzusetzen. Diese Zufluchtsorte des marinen Lebens, die von Sylvia Earle, der Gründerin der Organisation, träumerisch als Hope Spots bezeichnet werden, liegen in der Unermesslichkeit des blauen Herzens des Planeten verstreut.

Das blaue Herz des Planeten beschützen

Mission Blue

Unter der Leitung der legendären Meeres­forscherin Sylvia Earle hat es sich Mission Blue zum Ziel gesetzt, ein globales Netzwerk von Meeres­schutz­gebieten zu schaffen, um wichtige Arten und Ökosysteme zu schützen, lokale Projekte zu fördern und die globale Öffentlichkeit für den Schutz der Meere zu sensibilisieren. Jeder Hope Spot ist ein besonderer Ort, dessen Bedeutung für die Meeres­umwelt wissen­­schaftlich erwiesen ist: Einige von ihnen sind schon geschützte Gebiete, während andere noch offiziellen Schutz benötigen. Unter Earles Leitung hat das Team von Mission Blue Expeditionen durchgeführt, um diese lebens­wichtigen Ökosysteme zu lokalisieren, zu studieren und für die Zukunft zu bewahren.

Hope Spots erfüllen vielfältige Funktionen. Im Golf von Kalifornien, der Ägäis, der Karibik und im Kaspischen Meer tragen sie dazu bei, den Einfluss menschlicher Aktivitäten zu reduzieren, auf den Galapagos-Inseln, den Andamanen und den Kanarischen Inseln helfen sie beim Schutz bedrohter Tierarten und in den Gewässern der Antarktis, von Palau sowie vielen unge­schützten, abgelegen Atollen und Riffs der Welt­meere ermöglichen sie die Erforschung des Lebens in der Tiefsee.

Seit nahezu einem Jahrhundert unterstützt Rolex die Erforschung unseres Planeten. Rolex Chronometer begleiteten Erforscher und Entdecker auf die höchsten Gipfel und in die dunklen, unzu­gänglichen Tiefen der Ozeane. Heutzutage dienen Expeditionen allerdings weniger der Entdeckung uner­forschter Regionen, sondern vielmehr dem Schutz der Ökosysteme der Erde. Auf dem Gebiet der Ozeanografie fördert das Unternehmen Sylvia Earle und viele andere uner­müdliche Meeres­forscher, die zu den Preisträgern der Rolex Preise für Unter­nehmungs­geist gehören, durch lang­jährige Partnerschaften.

2019 rief Rolex die Initiative Perpetual Planet ins Leben, die außer­gewöhnliche Personen und Organi­sationen wie National Geographic unterstützt, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben, unsere natürliche Umwelt zu verstehen und für alle zu bewahren. Die Partnerschaft zwischen Mission Blue und Rolex ist heute ein zentraler Bestandteil der Initiative. Mit gleicher Geistes­haltung, vereintem Willen und gemein­samen Mitteln soll der Menschheit und der von ihr bewohnten Erde eine bessere, sicherere Zukunft bereitet werden.

In den Hope Spots arbeiten lokale Förderer und Gemeinden gemeinsam mit Wissen­schaftlern daran, die Meeres­umwelt zu verstehen, neue Meeres­schutz­gebiete zu schaffen oder bereits bestehende zu verbessern sowie das Wissen über die einzig­artige Meeresflora und -fauna und deren Erhaltung mit der Welt­öffentlich­keit zu teilen.

Hope Spots können groß oder klein sein – alle besitzen jedoch folgende, Hoffnung machende Gemeinsam­keiten:

– eine besondere Fülle oder Bio­diversität der Meeres­umwelt, ungewöhnliche oder repräsentative Arten, Habitate oder Ökosysteme

– nennenswerte Populationen von seltenen, gefährdeten oder endemischen Arten

– das Potenzial, durch menschliche Aktivitäten entstandene Schäden wieder rückgängig zu machen

– natürliche Bedingungen, die für Arten über­lebens­wichtig sind, wie z. B. bedeutende Migrations­korridore oder Laichplätze

– eine historische, kulturelle oder spirituelle Bedeutung für die lokale und globale Bevölkerung

– ökonomische Bedeutung für die Gemeinschaft

Mission Blue möchte dazu beitragen, bis 2030 weltweit 30 % der Meeres­flächen unter Schutz zu stellen. Dies ist das vom Welt­natur­schutz­dach­verband IUCN („International Union For The Conservation Of Nature“) empfohlene Ziel, um die Gesundheit der Ozeane zu gewährleisten. Mit der Unter­stützung von Rolex versucht die Initiative sicherzustellen, dass die Meeres­ökosysteme in ihrer ganzen schimmernden Vielfalt für künftige Generationen erhalten bleiben.

Dafür verbindet Mission Blue hoch­moderne internationale Forschung und Partner­schaften mit über 200 lokalen und globalen Natur­schutz­verbänden mit einer weltweiten Öffentlich­­keits­arbeit, um die Wunder des Meeres allen Menschen, wie z. B. Schulkindern, nahezubringen.

Seit der Gründung der Initiative im Jahr 2009 wurden mehr als 130 Hope Spots auf der ganzen Welt genehmigt. 2019 wurden 21 und 2020 12 solcher Hoffnungs­flecken geschaffen. Mission Blue arbeitet inzwischen mit Gemeinden in 69 Ländern zusammen, um das einzigartige marine Umfeld vor Ort wieder­herzustellen und zu schützen. Die Organisation entwickelt Kommuni­­kations­­kampagnen und nutzt dabei Dokumentar­filme, die sozialen und traditio­nellen Medien, Unter­wasser­­kameras, Visuali­sierungs­technologie, Webinare und andere moderne Methoden zur Bildung und Aufklärung. So besitzen Menschen weltweit in vielen Fällen erstmals die Möglichkeit, die Wunder der Meeres­tiefen zu beobachten, zu erforschen und zu bestaunen sowie zu ihrer Erhaltung beizutragen.

Die Ozeane sind die Wiege des Lebens auf der Erde.
Wir schulden ihnen Ehrfurcht, Liebe und Fürsorge.

Sylvia Earle verfügt über eine lebens­lange Erfahrung als Meeres­forscherin. Sie hat mehr als 7.000 Stunden unter Wasser verbracht, über 100 Expeditionen geleitet, Tausende neue Meeres­lebens­formen entdeckt und wurde von der Library of Congress als „Living Legend“ („Lebende Legende“) sowie vom Magazin Time als „Hero of the Planet“ („Heldin des Planeten“) bezeichnet. Sie erläutert: „Manchmal werde ich gefragt: ‚Was sind die größten Probleme der Ozeane?‘ Natürlich spielt das, was wir ins Meer werfen, [und] das, was wir dem Meer entnehmen, eine Rolle, aber ich denke, das größte Problem ist Ignoranz – die Menschen wissen nicht, warum sie sich für die Ozeane interessieren sollten.“

„Die Ozeane sind die Wiege des Lebens auf der Erde. Wir schulden ihnen Ehrfurcht, Liebe und Fürsorge.“

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